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            <title>Die Linke Neumarkt: RSS-Feed</title>
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            <copyright>Die Linke Neumarkt</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 09:46:08 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 24 Aug 2026 09:46:08 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-31092</guid>
                <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 09:08:00 +0200</pubDate>
                <title>Aus dem Stadtrat - 30. Juli 2026: Gutes Punktesystem für Stauf Ost, gefährliche Straßenplanung am Ärztehaus</title>
                <link>https://die-linke-neumarkt.de/aktuelles/detail/news/aus-dem-stadtrat-30-juli-2026-gutes-punktesystem-fuer-stauf-ost-gefaehrliche-strassenplanung-am-aerztehaus/</link>
                
                <description>Die letzte Sitzung des Neumarkter Stadtrats brachte neben vielen zügig abgehandelten Tagesordnungspunkten zwei Themen, die genauer hinzusehen lohnen: ein neues Vergabeverfahren für Grundstücke in Stauf Ost – und eine Straßenplanung am geplanten Ärztehaus, die aus unserer Sicht deutliche Sicherheitsmängel aufweist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stauf Ost: Ein Vergabeverfahren mit sozialer Handschrift</strong></p>
<p>Für die städtischen Grundstücke in Stauf Ost hat die Verwaltung neben einem Bieterverfahren auch ein Punktesystem vorgelegt, das neben dem Preis auch lokale Verbundenheit und soziale Faktoren berücksichtigt. Das ist aus linker Perspektive ein richtiger und wichtiger Schritt: Wer schon hier lebt, arbeitet oder familiär verwurzelt ist, soll bei der Vergabe nicht automatisch das Nachsehen haben. Auch dass die Stadt einen Teil der Flächen als Tauschgrundstücke zurückhält, ist sinnvoll – so bleibt Handlungsspielraum, falls sich im Verfahren Anpassungsbedarf zeigt. Positiv ist zudem, dass eine Auswertung nach Abschluss des Verfahrens vorgesehen ist, damit der Stadtrat bei Bedarf nachsteuern kann – etwa wenn einzelne Grundstücke nicht vergeben werden und die Stadt selbst aktiv werden möchte.</p>
<p>Auf unsere Nachfrage hin bestätigte die Verwaltung, dass für das Gebiet kein Bebauungsplan existiert. Das ist bemerkenswert, denn eigentlich existiert einer. Zudem sind die Grundstücke mit rund 600 Quadratmetern groß genug, um auch Mehrfamilienhäuser statt einzelner Einfamilienhäuser zu ermöglichen. Hier bleiben wir am Thema dran, damit die Chance auf bezahlbaren, verdichteten Wohnraum nicht ungenutzt bleibt.</p>
<p><strong>Ärztehaus und Parkhaus: Wenn Verkehrssicherheit zur Nebensache wird</strong></p>
<p>Deutlich kritischer war der zweite Schwerpunkt: die Planungen der Straße zum Neubau der Firma Bögl für ein Ärztehaus und ein Parkhaus. Gegen das Bauvorhaben selbst gibt es aus unserer Sicht nichts einzuwenden und erhielt bereits im Bauausschuss unsere Zustimmung. Problematisch ist die dazugehörige Straßenplanung.</p>
<p>Die bestehenden Radwege sollen teils wegfallen und stattdessen über einen Kreisverkehr an die Nürnberger Straße angebunden werden. Das bedeutet für Radfahrende einen deutlich gefährlicheren Verkehrsablauf – Kreisverkehre sind gerade für Radverkehr eine der unfallanfälligsten Verkehrsformen, wenn die Führung nicht sorgfältig getrennt erfolgt. Hinzu kommen Hol- und Bringzonen, die vor allem für das Ärztehaus, aber faktisch auch für die vielen Elterntaxis des nahegelegenen Ostendorfer-Gymnasiums gedacht sind. Diese Zonen reichen in der vorgelegten Planung fast bis in die Kreisverkehre hinein – ein zusätzliches Gefahrenpotential an einer ohnehin schon konfliktreichen Stelle.</p>
<p>Auf unseren Einwand, dass Elterntaxis nicht gefördert, sondern eingedämmt werden sollten, entgegnete Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn, Elterntaxis seien Realität und man müsse darauf reagieren. Diese Haltung greift aus unserer Sicht zu kurz: Genau solche Entscheidungen im Stadtrat sind es, mit denen wir die zukünftige Realität gestalten – wer Infrastruktur baut, die Elterntaxis bequemer macht, bekommt mehr Elterntaxis, nicht weniger. Wir wollen Verkehrsplanung, die Alternativen stärkt, statt bestehende Problemlagen zu zementieren.</p>
<p>Zusätzlich verlief das Verfahren selbst unklar: Abgestimmt wurde über die vorliegende Beschlussvorlage, gleichzeitig hieß es auf Rückfrage mehrerer Stadtratsmitglieder*innen, die Verwaltung werde mit einer überarbeiteten Planung erneut auf den Stadtrat zukommen. Geändert wurde die Beschlussvorlage dafür nicht. Was das konkret für den weiteren Ablauf bedeutet, blieb in der Sitzung offen. Wir werden das Verfahren weiter beobachten und uns dafür einsetzen, dass die Sicherheit von Radfahrenden und Schulkindern nicht der Bequemlichkeit von Autoverkehr untergeordnet wird.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-30930</guid>
                <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 17:29:07 +0200</pubDate>
                <title>Wir wollten Jugendliche einbinden. Die Mehrheit sagte Nein.</title>
                <link>https://die-linke-neumarkt.de/aktuelles/detail/news/wir-wollten-jugendliche-einbinden-die-mehrheit-sagte-nein/</link>
                
                <description>Auf der letzten Neumarkter Stadtratssitzung am 24. Juni 2026 brachten die beiden Stadtratsmitglieder der LINKEN, Britta Dirrigl und Marco Winkler, den Antrag ein, für den Neumarkter Stadtrat eine*n Jugendsprecher*in mit beratender Stimme einzuberufen. Damit soll in einem Gremium, in dem das jüngste Mitglied 32 Jahre alt ist und insgesamt nur vier Mitglieder unter 40 Jahre alt sind, auch die Perspektive junger Menschen Gehör finden – und nicht nur durch ihre weitaus älteren Vertreter*innen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Gerade in dieser Sitzung wäre es bei der Diskussion um das neue Jugendbüro besonders wichtig gewesen, auch die Stimme von Jugendlichen direkt zu hören: was sie von der Gestaltung halten, was ihnen wichtig ist – und sie hätten auf einige Fragen und Kommentare der Stadtratsmitglieder*innen direkt antworten und argumentieren können.", merkt Britta Dirrigl an.</p>
<p>Den Vorwurf, dass ein*e Jugendsprecher*in nur im eigenen Interesse handeln würde, weist Britta Dirrigl entschieden zurück:<br>„Diesen Vorwurf könnten wir dann bei allen Mitgliedern des Stadtrates und dem Bürgermeister gleichermaßen anbringen. Auch diese sind nicht frei davon, in ihrem eigenen Interesse zu handeln – auch wenn sie durch die Bevölkerung gewählt wurden"</p>
<p>„Die Wahl einer solchen beratenden Stimme sollte vom Jugendbüro durchgeführt werden und nicht einfach aus dem Stadtrat bestimmt werden. Auch die Aussage, dass es ja schon eine Jugendbefragung gebe, ist vollkommen richtig und wichtig. Sie soll durch eine*n Jugendsprecher*in nicht abgeschafft, sondern ergänzt werden und könnte sogar die Basis bieten", sagt Marco Winkler zu dem Einwurf des Oberbürgermeisters.</p>
<p>Britta Dirrigl macht noch einmal deutlich:<br>„Wir wollen Jugendliche in die Politik einbinden. Sie sind unsere Zukunft – sie sollen aktiv mitsprechen dürfen und an demokratische Prozesse herangeführt werden. Ein Jugendparlament würden wir natürlich sehr begrüßen und hätten hierfür gerne einen Antrag eingebracht. Allerdings wollen wir das Jugendbüro mit dieser Aufgabe nicht überlasten, da die erforderliche Personaldecke dafür aktuell nicht gegeben ist. Das Jugendbüro leistet wunderbare Arbeit und sehr viel – das muss gewürdigt und unterstützt werden. Eine*n Jugendsprecher*in sehen wir als einen ersten, einfachen Schritt, der sich im Laufe der Zeit sicherlich zu einem Jugendparlament ausbauen lässt. Mit der Ablehnung dieses Antrags wurde diese Chance erst einmal vertan."</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-30919</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 10:12:56 +0200</pubDate>
                <title>Videoüberwachung im Stadtgebiet: Warum wir Nein gesagt haben</title>
                <link>https://die-linke-neumarkt.de/aktuelles/detail/news/videoueberwachung-im-stadtgebiet-warum-wir-nein-gesagt-haben/</link>
                
                <description>Vandalismus an Containerstandplätzen, illegale Müllablagerungen, Zerstörungen im LGS-Gelände — das sind reale Probleme, die die Stadt Geld kosten und die Bürger*innen nerven. Das streiten wir nicht ab. Wer so tut, als wären das Kleinigkeiten, macht sich unglaubwürdig.
Trotzdem haben wir im Stadtrat gegen den Antrag der CSU-Fraktion zur Videoüberwachung gestimmt. Und das hat Gründe, die wir hier erklären wollen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was der Antrag tatsächlich beantragt</strong></p>
<p>Auf den ersten Blick klingt der Antrag pragmatisch: Die Verwaltung soll prüfen, wo Videoüberwachung rechtlich zulässig ist — an Containerstandplätzen, aber auch an anderen „durch Vandalismus bedrohten Stellen" im Stadtgebiet. Als Beispiel wird die LGS Arena genannt und "weitere Stellen".</p>
<p>Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz wird dabei zitiert — allerdings selektiv. Seine Aussage bezieht sich ausdrücklich auf Containerstandplätze mit nachgewiesenem Ausmaß an Verschmutzung oder konkreter Gesundheitsgefahr für Reinigungspersonal. Diese enge, klar begründete Fallgruppe wird im Antrag kurzerhand auf beliebige „andere Stellen" ausgeweitet — ohne Rechtsgrundlage, ohne Begründung, ohne Grenze.</p>
<p><strong>Was in der Debatte deutlich wurde</strong></p>
<p>Noch aufschlussreicher als der Antragstext war die Debatte selbst. Sowohl die Stadtspitze als auch die CSU-Fraktion haben offen formuliert, worum es ihnen geht: Mit solchen Anträgen wolle man gegenüber dem Städtetag und der Landesregierung ein „starkes Signal" senden — dass der Datenschutz im Weg stehe und die Städte mehr Überwachungsmöglichkeiten bräuchten.</p>
<p>Das ist bemerkenswert ehrlich. Und es zeigt, dass es hier nicht primär um Sauberkeit an Containerstandplätzen geht. Kommunale Alltagsprobleme werden als politisches Vehikel genutzt, um auf Landesebene Druck für eine Aufweichung des Datenschutzes zu machen. Das halten wir für den falschen Weg — und für eine Instrumentalisierung echter Probleme für eine Agenda, die mit deren Lösung wenig zu tun hat.</p>
<p><strong>Warum Kameras hier oft nicht helfen</strong></p>
<p>Es gibt noch einen sachlichen Einwand, der in der Debatte kaum eine Rolle gespielt hat: Videoüberwachung wirkt nicht so, wie sie versprochen wird.</p>
<p>Videoüberwachung ist allenfalls in sehr engen Ausnahmefällen ein sinnvolles Instrument — und selbst dort ist die Wirkung begrenzt. Auch bei illegalen Müllablagerungen zeigen Studien, dass Kameras das Problem in der Regel nicht lösen, sondern verlagern. Wer nicht mehr am überwachten Containerstandplatz abladen kann, tut es eben anderswo. Das Ergebnis: Der Aufwand steigt, das Problem bleibt.</p>
<p>Bei Vandalismus im öffentlichen Raum gilt das erst recht. Sachbeschädigungen im öffentlichen Raum sind häufig Spontantaten: im Affekt, in der Gruppe, ohne Plan. Es gibt keinen Abwägungsprozess, den eine Kamera unterbrechen könnte.</p>
<p>Ein „starker Staat", der Verursacher*innen ein klares Signal sendet, klingt entschlossen. Er ersetzt aber keine Analyse, welche Maßnahmen tatsächlich wirken.</p>
<p><strong>Was Videoüberwachung in der Praxis bedeutet</strong></p>
<p>Hinzu kommt ein Aspekt, der in der öffentlichen Debatte meist ausgeblendet wird: der Aufwand. Videoüberwachung im öffentlichen Raum ist kein günstiges Instrument. Andere bayerische Städte — etwa Passau — haben erfahren, welcher rechtliche, organisatorische und finanzielle Aufwand hinter einem datenschutzkonformen Überwachungssystem steckt. Allein die Prüfung, Einrichtung und laufende Betreuung durch externe Treuhänder verursacht Kosten, die in keinem vernünftigen Verhältnis zum tatsächlichen Nutzen stehen. Von den Aufwänden für die Zeiten der Wartung ganz zu schweigen.</p>
<p>Das ist Geld, das an anderer Stelle fehlt — etwa für konkrete Maßnahmen, die nachweislich wirken.</p>
<p><strong>Was wir stattdessen wollen</strong></p>
<p>Wir sind skeptisch gegenüber Videoüberwachung als kommunalpolitischem Instrument — grundsätzlich und in diesem Fall. Echte Lösungen für Vandalismus und Vermüllung erfordern Analyse, Präsenz und manchmal auch unbequeme Fragen darüber, warum Menschen öffentliche Räume so behandeln. Kameras beantworten diese Fragen nicht.</p>
<p>Was wir ablehnen, ist ein offen formulierter Prüfauftrag, der als Einstieg in eine schrittweise Ausweitung von Überwachung auf öffentliche Plätze dienen kann — und der gleichzeitig als politisches Signal gegen den Datenschutz nach oben weitergereicht wird.</p>
<p>Bürgerrechte sind keine Bürokratie. Datenschutz ist kein Hindernis für gute Kommunalpolitik. Und wer echte Probleme lösen will, braucht mehr als Kameras.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-30916</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
                <title>GKV-Finanzreform kostet Leben - Auch die Physiotherapie ist betroffen!</title>
                <link>https://die-linke-neumarkt.de/aktuelles/detail/news/gkv-finanzreform-kostet-leben-auch-die-physiotherapie-ist-betroffen/</link>
                <author>Britta Dirrigl</author>
                <description>Die angestrebte neue Finanzreform der gesetzliche Krankenkassen trifft auch Physiotherapeut*innen so wie ihre Patient* innen direkt. Die jetzige Regierung ist bereit, die ambulante Versorgung für Einsparungen heranzuziehen.
Wir stellen uns auch hier entschieden dagegen!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ganz konkret soll im ersten Schritt die Zuzahlung von 10€ auf 15€ pro Verordnung steigen. Dies ist gerade für die Patient*innen problematisch, da jetzt schon die Zuzahlung immer wieder zu finanziellen Schwierigkeiten führt. Verordnungen werden nicht angetreten oder abgebrochen, weil Menschen es sich nicht leisten können, gerade bei den jetzt so stark gestiegenen Lebensmittel- und Energiepreisen wird sich zweimal überlegt, für was noch Geld da ist. Die wiederum führt zu schlechteren Verläufen, mehr Chronifizierung und höhere Pflegebedürftigkeit- und am Ende höhere Kosten für das Gesundheitssystem.</p>
<p>Für Physiotherapiepraxen wird die Finanzreform sich auch in anderen Bereichen kritisch bemerkbar machen. So soll die Blankoverordnung von den Kürzungen betroffen sein und die Verwaltungspauschalen wegfallen. Es drohen zusätzlich Vergütungskürzungen durch Absenkung um jeweils einen Prozentpunkt in den Jahren 2027-2029 und das während die Kosten für Löhne, Mieten, Energie und Material weiter steigen.<br>In einer Zeit, in der wir eh schon einen Fachkräftemangel haben, verschärft die Reform dies noch zusätzlich.</p>
<p><br>Die Physiotherapie verhindert Operationen, verkürzt Krankheitsverläufe, erhält Selbstständigkeit und senkt langfristige Kosten - auch hier wird einfach am falschen Ende gespart!</p>
<p><br>Solange das Gesetz noch nicht den Bundesrat passiert hat, können wir noch einwirken. Diese Chance gilt es zu nutzen - gemeinsam!</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-30915</guid>
                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 11:28:42 +0200</pubDate>
                <title>Stoppt die unsinnige und wirkungslose Pflegereform!</title>
                <link>https://die-linke-neumarkt.de/aktuelles/detail/news/stoppt-die-unsinnige-und-wirkungslose-pflegereform/</link>
                <author>Thomas Seitz</author>
                <description>Die Regierung in Berlin versucht gerade mit allen Mitteln Kosten einzusparen. Dabei macht sie auch vor der Pflegeversicherung nicht halt. Die Vorhaben, die in Berlin zum Thema Pflege geplant werden, sind höchst unsozial, treffen wie immer die wirtschaftlich schwächsten und beschleunigen abermals die Spaltung der Gesellschaft in arm und reich.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die beitragsfreie Mitversicherung von (nicht selten pflegenden) Ehepartner*innen ist gerade bei Menschen mit geringerem Einkommen, bei denen ein Partner aus unterschiedlichsten Gründen nicht arbeiten kann, eine wichtige Entlastung. Hier den Rotstift anzusetzen, trifft, wie meist, die, die eh nicht viel Vermögen besitzen.</p>
<p>Auch die Idee, bei Pflegegrad 1 den Entlastungsbeitrag zu kürzen, trifft die Personen mit wenig Vermögen am stärksten. Der Betrag, der zum Beispiel für Betreuung oder Begleitung eingesetzt werden kann (man kann sich selber überschlagen, wie viele Stunden Betreuung durch eine anerkannte professionelle Pflegekraft man sich monatlich für 131 Euro leisten kann und wenn man denn überhaupt jemanden findet, der den Entlastungsbeitrag abrechnen darf) bringt jetzt schon praktisch kaum Entlastung. Das allermeiste wird auch hier sowieso aus der privaten Tasche bezahlt. Das hier gerne angebrachte Argument, auch finanzielle Unterstützung im Pflegefall gehöre ja schließlich zur familiären Fürsorge ist schlicht nicht zu Ende gedacht und kommt spätestens dort zu einem bitteren Ende, wo ganz einfach Pflegeleistungen nicht erbracht werden, weil eben kein Geld da ist.</p>
<p>Das Vorhaben, die Anforderungen für einen bestimmten Pflegegrad zu verschärfen, hat einen sehr bitteren Beigeschmack.</p>
<p>Die letzte Reform in der Pflege war darauf ausgelegt, Pflege gerechter und Leistungen transparenter zu gestalten. Dieses Vorhaben hat nur bedingt funktioniert. Sehr deutlich wurde durch den Umbau sichtbar, dass es einen immensen, meist privat gedeckten Pflegebedarf gibt. Das wusste man auch vorab schon. Viel dieser privat geleisteten Pflegearbeit wurde und wird unentgeltlich verrichtet. Die Pflegereform hat die Situation marginal verbessert. Dass dies Geld kostet sollte eigentlich niemanden überraschen.</p>
<p>Dennoch muss man die Mehrkosten differenziert betrachten. Bei älteren Menschen ist die Pflege zuhause deutlich günstiger als der Pflegeplatz im Heim und bei Kindern ist jede Investition in eine vernünftige Pflege eine direkte Investition in die Zukunft. Kürzt man hier bei der Unterstützung, dann hat man nur den Effekt, dass noch mehr Menschen unserer Wirtschaft ganz oder teilweise nicht als Arbeitskräfte zur Verfügung stehen weil sie damit beschäftigt sind, Pflegearbeit zu leisten.</p>
<p>Unabhängig davon, ob man nun im Ergebnis überhaupt Geld einsparen kann, wenn man den Zugang zu Pflegeleistungen schwieriger gestaltet, drängt sich die Frage auf, ob unsere Regierung den ganzen Pflegebedürftigen und Pflegenden hier massenhaften kollektiven Missbrauch unterstellt?</p>
<p>Ein Kahlschlag macht keinen Sinn. Geld, welches aus der privaten Geldbörse in die Pflege fließt, kann nicht im Supermarkt oder sonst wo ausgegeben werden. Die Binnenwirtschaft stärkt man durch Einsparungen in der Pflege sicher nicht.</p>
<p>Die Krone setzt man dem Ganzen damit auf, dass für pflegende Angehörige künftig weniger Rentenbeiträge von den Pflegekassen gezahlt werden sollen. Damit wird die Last, die man auf sich nimmt, einen Menschen zu pflegen, damit „belohnt“, dass man später weniger Rente bekommt.</p>
<p>Im Gegenzug könnte man sich allerdings schon mal die Mühe machen und prüfen, warum manche Leistungen so extrem teuer (geworden) sind. Als herausstechender Punkt seien hier die Kosten für eine Unterbringung im Heim angeführt. Ein Hinweis kann gegeben werden: Die Pflegekräfte verursachen diese Kosten nicht.</p>
<p>In dieser ganzen Debatte um die Kosten der Pflege fällt das Argument der Menschenwürde komplett unter den Tisch. Die Frage, was es uns als Gesellschaft wert ist, pflegebedürftigen den Lebensalltag leichter und selbstbestimmter zu gestalten, bleibt immer außen vor. Jede gepflegte und jede pflegende Person spürt den Stress, der mit der Pflegesituation einher geht. Hier muss man gezielt entlasten und nicht den Druck erhöhen. Die Situation an sich ist für alle schon belastend genug. Fast jede*r möchte sein Leben so selbstbestimmt und frei wie möglich gestalten. Jede Person, die nun wegen der hohen Pflegekosten jammert oder schimpft, kann morgen auch schon auf Pflege angewiesen sein. Das sollte man nie vergessen!</p>
<p>- Beitrag von Thomas Seitz, Mitglied der Linken KV Neumarkt</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-30835</guid>
                <pubDate>Sat, 30 May 2026 18:05:58 +0200</pubDate>
                <title>Fördergelder für euer Grundstück – wir helfen euch dabei</title>
                <link>https://die-linke-neumarkt.de/aktuelles/detail/news/foerdergelder-fuer-euer-grundstueck-wir-helfen-euch-dabei/</link>
                
                <description>Die Stadt Neumarkt fördert mit dem Programm „Neues Grün für Neumarkt&quot; freiwillige Klimaanpassungsmaßnahmen auf privaten Grundstücken – von Dachbegrünung über Fassadenbegrünung bis hin zur Regenwasserversickerung. Ein gutes Angebot, das aber nicht immer leicht zu durchschauen ist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Deshalb haben wir als Die Linke im Stadtrat einen <strong>Fördermittel-Checker</strong> entwickelt: ein einfaches Tool, das euch in wenigen Schritten zeigt, welche Maßnahmen förderfähig sind und was ihr beantragen könnt – ohne Behördendeutsch, ohne langes Suchen.</p>
<p><strong>Den Checker findet ihr direkt hier: </strong><a href="https://die-linke-neumarkt.de/projekte/neues-gruen-fuer-neumarkt/" target="_blank" class="link-extern"><strong>Zum Fördermittel-Checker</strong></a></p>
<p>Und wer den Checker gar nicht braucht oder direkt Unterstützung beim Ausfüllen des Förderantrags möchte: Wir helfen euch gerne persönlich weiter. Schreibt uns einfach an – unkompliziert und kostenlos.</p>
<p><strong>📩 </strong><a href="mailto:info@linke-hilft-neumarkt.de" class="underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current"><strong>info@linke-hilft-neumarkt.de</strong></a></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-30761</guid>
                <pubDate>Tue, 12 May 2026 10:52:58 +0200</pubDate>
                <title>Zwei Sitze, ein gemeinsamer Start – Die Linke im Kreistag</title>
                <link>https://die-linke-neumarkt.de/aktuelles/detail/news/zwei-sitze-ein-gemeinsamer-start-die-linke-im-kreistag/</link>
                
                <description>Am 11. Mai fand die konstituierende Sitzung des Kreistags statt – und Die Linke ist diesmal mit gleich zwei Sitzen vertreten: Britta Dirrigl und Marco Winkler haben ihr Mandat offiziell angetreten und sind bereit, linke Politik auf Kreisebene einzubringen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Auftakt verlief nicht ganz reibungslos: Die Verabschiedung der neuen Geschäftsordnung wurde kurzfristig von der Tagesordnung genommen – und damit auch unsere bereits eingereichten Änderungsanträge. All das geschah in vorherige Abstimmung mit uns - Einbindung klappt also.&nbsp;</p>
<p>Auch bei der Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden gab es Spannungen.&nbsp;</p>
<p>Wir nehmen das zur Kenntnis, bleiben konstruktiv und freuen uns auf die Zusammenarbeit im Kreistag. Unsere Themen sind gesetzt – die Arbeit hat begonnen.</p>
<p><strong>Habt ihr Anliegen, die den Landkreis betreffen? Sprecht uns an!</strong></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-30759</guid>
                <pubDate>Mon, 11 May 2026 10:54:06 +0200</pubDate>
                <title>Nils Hüttinger – für Pilsach im Einsatz</title>
                <link>https://die-linke-neumarkt.de/aktuelles/detail/news/nils-huettinger-fuer-pilsach-im-einsatz/</link>
                
                <description>Am 8. Mai wurde Nils Hüttinger offiziell als Gemeinderat für Pilsach vereidigt – und er hat keine Zeit verloren: Seine erste Anfrage zum Thema Leerstand hat er bereits gestellt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das ist kein Zufall, sondern Programm. Nils steht für eine Politik, die nah an den Menschen ist – im engen Austausch mit den Bürger*innen vor Ort und in enger Zusammenarbeit mit der Linken Gruppe in Pilsach. Gemeinsam, nicht allein. Teamwork statt Einzelkämpfer.</p>
<p>Wir freuen uns auf die Arbeit mit Nils und sind gespannt, was in Pilsach in den kommenden Jahren bewegt wird.</p>
<p>Ihr habt Themen, die euch in Pilsach beschäftigen? Sprecht Nils an – oder meldet euch direkt bei uns!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-30739</guid>
                <pubDate>Wed, 06 May 2026 09:10:53 +0200</pubDate>
                <title>Frag uns – wir antworten.</title>
                <link>https://die-linke-neumarkt.de/aktuelles/detail/news/frag-uns-wir-antworten/</link>
                
                <description>Politik kann sich weit weg anfühlen. Beschlüsse werden gefasst, Anträge gestellt, Debatten geführt – und am Ende fragt man sich: Was hat das eigentlich mit mir zu tun? Und an wen wende ich mich, wenn ich wissen will, was hier vor Ort passiert?

Genau dafür haben wir „Frag uns&quot; ins Leben gerufen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unter <a href="https://fraguns.die-linke-neumarkt.de/" target="_blank" class="underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" rel="noreferrer">fraguns.die-linke-neumarkt.de</a> könnt ihr uns direkt und unkompliziert Fragen stellen – ohne Formularwust, ohne Hürden, ohne Vorkenntnisse. Ihr wollt wissen, wie die Linke zu einem bestimmten Thema steht? Ihr habt etwas in der Stadt beobachtet, das euch beschäftigt? Ihr fragt euch, was mit einem bestimmten Antrag passiert ist? Fragt einfach.</p>
<p><strong>Was euch dort erwartet:</strong></p>
<p>Neben der Möglichkeit, direkt Anfragen zu stellen, findet ihr auf dem Portal auch eine Übersicht über Anträge, die wir eingebracht haben – inklusive aktuellem Status und weiterführenden Informationen. Keine geschlossenen Türen, keine Antworten nur für Mitglieder. Wir legen unsere Arbeit offen, weil wir der Meinung sind: Politik gehört allen.</p>
<p>Jede Anfrage wird ernst genommen. Wir antworten – so konkret und ehrlich wie möglich.</p>
<p>Und wer weiß: Vielleicht steckt hinter eurer Frage ein Thema, das mehr Menschen bewegt. Dann machen wir gemeinsam etwas daraus.</p>
<p><strong>→ </strong><a href="https://fraguns.die-linke-neumarkt.de/" target="_blank" class="underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" rel="noreferrer"><strong>Jetzt Anfrage stellen</strong></a></p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-30726</guid>
                <pubDate>Sun, 03 May 2026 14:38:32 +0200</pubDate>
                <title>Wer wir sind – und wofür wir stehen</title>
                <link>https://die-linke-neumarkt.de/aktuelles/detail/news/wer-wir-sind-und-wofuer-wir-stehen/</link>
                
                <description>Wir leben in einer Zeit, in der vieles aus dem Gleichgewicht geraten ist. Wer hart arbeitet, kommt oft kaum über die Runden. Wer Glück hatte, erbt Wohlstand. Wohnraum wird knapper und teurer. Das Klima verändert sich – und die Antworten der Politik bleiben häufig hinter dem zurück, was nötig wäre. Grundrechte und demokratische Teilhabe gelten auf dem Papier für alle, aber im Alltag spüren viele Menschen, dass ihre Stimme wenig zählt.

Wir glauben, dass das nicht so sein muss.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir setzen uns dafür ein, dass Reichtum und Chancen gerechter verteilt werden – nicht als Almosen, sondern als gesellschaftliche Selbstverständlichkeit. Dass ökologische Verantwortung und soziale Sicherheit zusammen gedacht werden, nicht gegeneinander ausgespielt. Dass Demokratie nicht beim Wahlzettel endet, sondern im Betrieb, im Viertel, in der Kommune beginnt. Und dass alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Lebenssituation – ein Leben in Würde führen können.</p>
<p>Das sind keine neuen Ideen. Aber sie sind so aktuell wie selten zuvor.</p>
<p>Hier in Neumarkt versuchen wir, genau das in die Praxis zu bringen: mit konkreter politischer Arbeit vor Ort, mit Bündnissen, die über Parteigrenzen hinausgehen, und mit einer Gemeinschaft, die zusammenhält. Keine große Maschinerie – sondern Menschen, die etwas bewegen wollen.</p>
<h3>Wie wir arbeiten – und wo ihr mitmachen könnt</h3>
<p>Der Kreisverband Neumarkt ist kein klassischer Parteiapparat. Wir sind ein Team, das sich in drei Richtungen bewegt – und das offen für alle, die mitmachen wollen.</p>
<hr>
<h4>Politik, die unbequem ist</h4>
<p>Texte schreiben, auf Demonstrationen gehen, Infostände aufbauen, Aktiventreffen organisieren – das ist unser Handwerk. Und wir wollen mehr davon.</p>
<p>Wenn euch ein Thema beschäftigt, dann kommt damit zu uns. Ob es um lokale Missstände geht – wie das Versagen der Verwaltung rund ums Klinikum Neumarkt – oder um größere politische Fragen: Wir arbeiten es gemeinsam aus und unterstützen euch dabei, etwas daraus zu machen. Videos, spontane Aktionen, klares Fingerpointing – wir scheuen uns nicht, nach außen zu provozieren. Gute Politik muss manchmal wehtun.</p>
<p><strong>Also: Habt ihr ein Thema? Her damit.</strong></p>
<hr>
<h4>Präsenz zeigen – auch jenseits der Partei</h4>
<p>Die Linke ist mehr als eine Partei – sie ist Teil einer Bewegung. Deshalb sind wir dort aktiv, wo das Leben stattfindet: beim OBTM Neumarkt, beim BUND Naturschutz, im Fairkultur Café und anderswo. Zeigt auch ihr in euren Vereinen und Gruppen, dass ihr da seid.</p>
<p>Gleichzeitig glauben wir: Nicht jede*r will sofort in harte Parteiarbeit einsteigen – und das ist völlig in Ordnung. Unser Stammtisch, das Stadtradln oder gemeinsame Waldbesuche sind Angebote ohne Hürden. Einfach vorbeikommen, Menschen treffen, mitreden. Sagt es gerne weiter.</p>
<hr>
<h4>Gemeinschaft, die trägt</h4>
<p>Wir leben keine starre Parteistruktur – wir sind Menschen, die zusammenarbeiten. Und damit das gut funktioniert, kennen wir uns auch abseits der Politik.</p>
<p>Gemeinsames Bouldern, Wandern, was trinken gehen – das ist kein Bonus, das ist Teil von dem, was uns zusammenhält. Ihr habt Ideen, Interessen oder wollt einfach einen Termin vorschlagen? Teilt sie mit – wir bringen es in die Gruppe.</p>
<hr>
<p>Diese drei Bereiche lassen sich nicht sauber voneinander trennen – und das soll so sein. Politik, Präsenz und Gemeinschaft gehören zusammen. Kommt wie ihr seid, bringt mit was ihr habt.</p>
<p><strong>Wir freuen uns auf euch.</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-30533</guid>
                <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 14:15:43 +0100</pubDate>
                <title>Agenda 2035 – Priorisierung oder politische Nebelkerze?</title>
                <link>https://die-linke-neumarkt.de/aktuelles/detail/news/agenda-2035-priorisierung-oder-politische-nebelkerze/</link>
                
                <description>Neumarkt braucht keine Schlagwortstrategie, sondern eine sozial gerechte, finanziell hinterlegte und demokratisch kontrollierbare Stadtentwicklungsplanung. Eine, die Jugend, soziale Infrastruktur und Daseinsvorsorge nicht implizit nachrangig behandelt. Eine, die nicht auf Verdichtung von Begriffen setzt, sondern auf Verdichtung von Verantwortung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Deshalb ist Priorisierung so entscheidend“, lässt sich der Oberbürgermeister zur neuen Strategie „Agenda 2035“ zitieren. Klingt nach Klarheit. Liest man genauer, bleibt vor allem eines: Unschärfe.</p>
<p>Sieben „priorisierte Handlungsfelder“ sollen es richten: Innenstadt, Wirtschaft &amp; Wissenschaft, Bezahlbarer Wohnraum, Infrastruktur, Klimaanpassung, Digitalisierung, Familienfreundlichkeit. Alles wichtig. Alles richtig. Und zugleich: alles.</p>
<p>Wer alles priorisiert, priorisiert am Ende nichts.</p>
<p>Aus zwanzig oder mehr Themenfeldern werden sieben Oberbegriffe, die fast sämtliche Politikbereiche umfassen. Das ist keine strategische Fokussierung, sondern eine semantische Verdichtung. Inhaltlich bleibt offen, welche Projekte konkret kommen, welche gestrichen werden und vor allem: nach welchen Kriterien entschieden wird. Es wirkt wie ein Flickenteppich an Entscheidungen ohne ein Gesamtkonzept im Blick zu behalten.</p>
<p>Auffällig ist zudem, was nicht vorkommt. Jugendpolitik? Fehlanzeige. Soziale Infrastruktur? Kein Wort. Sport? Kein eigener Stellenwert. Wenn gesellschaftlicher Zusammenhalt ernst gemeint ist, beginnt er nicht bei Standortmarketing und Innovationsclustern, sondern bei Räumen für junge Menschen, sozialen Treffpunkten und echter Teilhabe.</p>
<p>Wer diese Bereiche nicht sichtbar priorisiert, setzt faktisch andere Schwerpunkte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch organisatorisch wirft die Agenda Fragen auf. Nicht nur, dass sich der OB inhaltlich widerspricht. So gibt es eine klare Struktur was umgesetzt werden soll und er greift auch ein wenn etwas falsch läuft. Aber die Leute sollen schon eigene Ideen mitbringen, "weil sonst ist es keine Vison, sondern 2035 wird es fix so und so sein.".&nbsp;</p>
<p>„Zudem klingt&nbsp;‘zusätzlich zu ihrem Tagesgeschäft stemmen’ für mich und wohl auch für viele Mitarbeitende in der Stadtverwaltung nach unbezahlten Überstunden. Man muss sich das politisch ehrlich machen:</p>
<p>Eine Stadtverwaltung, die ohnehin unter Fachkräftemangel, wachsender Regulierung und steigender Komplexität arbeitet, soll nun eine umfassende Stadtentwicklungsstrategie quasi nebenbei stemmen. Ganz im Sinne Söders&nbsp;‘eine Stunde Mehrarbeit in der Woche wird enorm viel Wirtschaftswachstum bringen und ist wirklich nicht zu viel verlangt.’ Das ist politische Aufgabeninflation ohne entsprechende Ausstattung.”, sagt Marco Winkler, Kreisvorsitzender der Linken in Neumarkt.</p>
<p>Ein Hangeln also zwischen fester Priorität und vermeintlicher Flexibilität. Vision bedeutet jedoch nicht Beliebigkeit. Eine Vision benennt ein Zielbild – konkret, überprüfbar, mit Meilensteinen unterlegt und passenden Personalplan. Was bislang vorliegt, ist ein Rahmen ohne verbindliche Operationalisierung. Wo sind die quantifizierbaren Ziele? Wo die Zeitachsen? Wo die Evaluationskriterien?</p>
<p>Die großen Überschriften – Klimaanpassung, Wohnraum, Innenstadtentwicklung – sind unstrittig. Doch ohne konkrete Maßnahmenpläne, Budgetzuweisungen und transparente Prioritäten bleibt die „Agenda 2035“ eine rhetorische Klammer.</p>
<p>Neumarkt braucht keine Schlagwortstrategie, sondern eine sozial gerechte, finanziell hinterlegte und demokratisch kontrollierbare Stadtentwicklungsplanung. Eine, die Jugend, soziale Infrastruktur und Daseinsvorsorge nicht implizit nachrangig behandelt. Eine, die nicht auf Verdichtung von Begriffen setzt, sondern auf Verdichtung von Verantwortung. Und sie braucht keinen Oberbürgermeister, der Stadtentwicklung wenige Tage vor der Kommunalwahl zur persönlichen Kampagnenplattform macht.</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-30406</guid>
                <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 16:29:51 +0100</pubDate>
                <title>Sport stärken – Breiten- und Jugendsport in den Mittelpunkt</title>
                <link>https://die-linke-neumarkt.de/aktuelles/detail/news/sport-staerken-breiten-und-jugendsport-in-den-mittelpunkt/</link>
                
                <description>Sport ist mehr als Freizeitbeschäftigung. Er ist Gesundheitsvorsorge, soziale Integration und gelebter Zusammenhalt. Deshalb verstehen wir Sportpolitik als Teil kommunaler Daseinsvorsorge – nicht als Prestigeprojekt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h3>Sanieren statt neu bauen</h3>
<p>Unser Grundsatz lautet: <strong>Erhalt und Modernisierung vor teuren Neubauten</strong>. Bestehende Sportstätten müssen funktional, sicher, barrierefrei und energetisch auf dem aktuellen Stand sein. Beim ASV und anderen größeren Anlagen setzen wir auf:</p><ul class="list-normal"><li>transparente und nachvollziehbare Planung</li><li>realistische Kostenkalkulation</li><li>Barrierefreiheit für alle Altersgruppen</li><li>klare Priorität für Breiten- und Jugendsport</li></ul><p>Sportanlagen sollen dem tatsächlichen Bedarf dienen – nicht Einzelinteressen oder Imagefragen.</p>
<h3>Vereine verlässlich unterstützen</h3>
<p>Die Vereine sind das Rückgrat des Sports vor Ort. Sie leisten ehrenamtlich enorme Arbeit und kämpfen gleichzeitig mit steigenden Energie- und Unterhaltskosten, Sanierungsbedarf und zunehmender Bürokratie.</p>
<p>Wir wollen:</p><ul class="list-normal"><li>planbare und dauerhafte Zuschüsse</li><li>Unterstützung bei Sanierung und energetischer Modernisierung</li><li>Beratung bei Förderanträgen</li><li>Entlastung bei Verwaltungsaufgaben</li></ul><p>Wer Engagement fordert, muss auch verlässlich unterstützen.</p>
<h3>Mehr Freiräume für Jugendliche</h3>
<p>Sport darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Neben Vereinsangeboten braucht es <strong>niedrigschwellige, frei zugängliche Bewegungsmöglichkeiten</strong>.</p>
<p>Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass <strong>Sport- und Trainingsflächen an Schulen außerhalb der Unterrichtszeiten grundsätzlich geöffnet werden</strong> – insbesondere Außensportanlagen, Laufbahnen, Bolzplätze und multifunktionale Flächen. Jugendliche sollen sich dort eigenständig und unkompliziert bewegen können, ohne bürokratische Hürden.</p>
<p>Ergänzend wollen wir:</p><ul class="list-normal"><li>wohnortnahe Kleinspielfelder und Bewegungsflächen schaffen</li><li>frei nutzbare Outdoor-Fitnessangebote ausbauen</li><li>Kooperationen zwischen Schulen, Vereinen und Jugendarbeit stärken</li></ul><p>Gerade für junge Menschen sind solche Räume wichtig – für Gesundheit, soziale Kontakte und Integration.</p>
<h3>Sport als Beitrag zu Zusammenhalt und Prävention</h3>
<p>Investitionen in den Breitensport sind Investitionen in Prävention, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Jede zugängliche Sportfläche ist ein Gewinn für die Kommune – sozial wie finanziell.</p>
<p>Unser Ziel ist klar: <strong>Sport für alle – bezahlbar, zugänglich und wohnortnah.</strong></p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-30320</guid>
                <pubDate>Sun, 08 Feb 2026 16:10:03 +0100</pubDate>
                <title>Kommunalwahl 2026 in Bayern – und du fragst dich, wie das alles funktioniert?</title>
                <link>https://die-linke-neumarkt.de/aktuelles/detail/news/kommunalwahl-2026-in-bayern-und-du-fragst-dich-wie-das-alles-funktioniert/</link>
                
                <description>Auf https://www.briefwahl-neumarkt.de findest du eine verständliche Erklärung zur Wahl im Landkreis Neumarkt:
Panaschieren, Kumulieren, ganze Liste wählen – inklusive Wahlsimulator, der dir zeigt, wie gültig gewählt wird und wo Fehler passieren können.
Außerdem: direkter Link zur Briefwahl-Beantragung in deiner Gemeinde.

👉 Informieren. Ausprobieren. Sicher wählen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Kommunalwahl 2026 in Bayern – und du fragst dich, wie das alles funktioniert?<br>Auf <a href="https://www.briefwahl-neumarkt.de" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">https://www.briefwahl-neumarkt.de</a> findest du eine verständliche Erklärung zur Wahl im Landkreis Neumarkt:<br>Panaschieren, Kumulieren, ganze Liste wählen – inklusive Wahlsimulator, der dir zeigt, wie gültig gewählt wird und wo Fehler passieren können.<br>Außerdem: direkter Link zur Briefwahl-Beantragung in deiner Gemeinde.</p>
<p>👉 Informieren. Ausprobieren. Sicher wählen.</p>
<h2>So nutzt du briefwahl-neumarkt.de</h2><ol><li><strong>Grundlagen verstehen</strong><br>Erfahre, wie die Kommunalwahl funktioniert:<br><i>Kumulieren</i> (mehrere Stimmen für eine Person), <i>Panaschieren</i> (Stimmen auf verschiedene Listen verteilen) oder <i>Ganze Liste wählen</i>.</li><li><strong>Deine Gemeinde auswählen</strong><br>Sieh direkt, wie viele Stimmen du in deiner Gemeinde hast.</li><li><strong>Wahlsimulator ausprobieren</strong><br>Simuliere deine Stimmabgabe. Der Simulator zeigt dir Schritt für Schritt, wie gültiges Wählen funktioniert und welche typischen Fehler vermieden werden sollten.</li><li><strong>Briefwahl beantragen</strong><br>Nutze den direkten Link zu deiner Gemeinde, um Briefwahlunterlagen online zu beantragen.</li></ol>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-24799</guid>
                <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 10:04:00 +0100</pubDate>
                <title>Abschlussveranstaltung von WohnGewinn Neumarkt</title>
                <link>https://die-linke-neumarkt.de/aktuelles/detail/news/test-nachricht-1-21-2/</link>
                
                <description>WohnGewinn hat gezeigt, was möglich ist – und gleichzeitig schonungslos offengelegt, was schiefläuft.
Das Projekt hat Menschen mit Behinderung konkret bei der Wohnungssuche unterstützt: persönlich, praktisch, wirksam. 

Gleichzeitig wurde deutlich: Der Wohnungsmarkt in Neumarkt ist strukturell krank.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>WohnGewinn hat gezeigt, was möglich ist – und gleichzeitig schonungslos offengelegt, was schiefläuft.<br>Das Projekt hat Menschen mit Behinderung konkret bei der Wohnungssuche unterstützt: persönlich, praktisch, wirksam. Instrumente wie der Mietführerschein sind dabei nicht nur sinnvoll, sondern ein echtes Zukunftsmodell – weit über die Zielgruppe hinaus. Genau solche Ansätze könnten problemlos über Stadtteilarbeit, Bürgerhaus oder soziale Zentren weitergeführt werden.</p>
<p>Gleichzeitig wurde deutlich: Der Wohnungsmarkt in Neumarkt ist strukturell krank.<br>Es wird zu wenig gebaut, Mieten sind zu hoch, gemeinwohlorientierte Vermieter*innen sind die Ausnahme. WohnGewinn wollte diese Lücke schließen – und hat das mit viel Engagement teilweise geschafft. Aber genau hier liegt das Problem.</p>
<p>In einer reichen Stadt wie Neumarkt, in einem Bundesland, das sich ständig selbst versichert, wie gut es uns doch geht, darf soziale Grundversorgung nicht vom Aufopfern weniger Engagierter abhängen. Dass im Abschlussgespräch erneut sichtbar wurde, wie stark wir auf einzelne Unterstützer*innen angewiesen sind, ist kein Erfolg – es ist ein politisches Armutszeugnis.</p>
<p>Die ausweichenden, vagen und wenig verbindlichen Aussagen aus Politik und Wirtschaft bestätigen leider den Eindruck: Wohnen – und insbesondere soziales Wohnen – hat noch immer nicht den Stellenwert, den es bräuchte. Systemische Probleme werden nicht gelöst, sondern verwaltet. Und das auf dem Rücken derjenigen, die ohnehin schon benachteiligt sind.</p>
<p>Für uns ist klar: Das muss sich ändern.<br>Seit Jahren fordern wir genau das, was WohnGewinn praktisch erprobt hat:<br>– mehr kommunalen und sozialen Wohnungsbau<br>– Verlässliche Strukturen statt Projektlogik<br>– Die dauerhafte Einbindung und Weiterführung erfolgreicher Initiativen wie WohnGewinn<br>– Sichere Finanzierung statt jährlichem Zittern<br>– Nutzung und Weitergabe des aufgebauten Wissens</p>
<p>Wer es ernst meint mit sozialer Teilhabe, darf Projekte wie WohnGewinn nicht auslaufen lassen.<br>Gemeinwohl braucht Verbindlichkeit – keine Sonntagsreden.</p>
<p>Gegen soziale Kälte.<br>Für alle ein gutes Leben.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-24798</guid>
                <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 16:10:00 +0100</pubDate>
                <title>Nein zur Wehrpflicht - Nein zum Krieg</title>
                <link>https://die-linke-neumarkt.de/aktuelles/detail/news/test-nachricht-2-23-2/</link>
                
                <description>Rund 50 Menschen haben am 26. Oktober in Neumarkt gemeinsam ein starkes Zeichen gesetzt – gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und für Frieden statt Militarisierung.

Mit dabei waren Aktivist*innen vom Kollektiv gegen die Wehrpflicht aus Regensburg und Nürnberg, ein Ableger in Neumarkt, sowie Unterstützer*innen aus Roth und Nürnberg.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erfolgreiche Demo gegen die Wehrpflicht in Neumarkt! ✊</strong></p>
<p>Rund <strong>50 Menschen</strong> haben heute in Neumarkt gemeinsam ein starkes Zeichen gesetzt – <strong>gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und für Frieden statt Militarisierung.</strong></p>
<p>Mit dabei waren Aktivist*innen vom <strong>Kollektiv gegen die Wehrpflicht</strong> aus <strong>Regensburg</strong> und <strong>Nürnberg</strong>, ein <strong>Ableger in Neumarkt</strong>, sowie Unterstützer*innen aus <strong>Roth</strong> und <strong>Nürnberg</strong>.</p>
<p>Gemeinsam wurde deutlich:</p><ul class="list-normal"><li>Die Aufrüstung in Europa ist längst weit genug fortgeschritten.</li><li>Bayern fördert inzwischen aktiv den Einstieg von Unternehmen in die Rüstungsindustrie.</li><li>Und trotzdem: <strong>Sicherheit entsteht nicht durch Zwang und Waffen, sondern durch Solidarität, Bildung und soziale Gerechtigkeit.</strong></li></ul><p>Danke an alle, die heute dabei waren, gesprochen, zugehört, getragen und unterstützt haben</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


        </channel>
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