Es ist wieder so weit! Und auch wir sind dabei.
Die Volksfestzeit zieht die Menschen wieder an. Und wenn ihr euch zu uns gesellen wollt könnt ihr das am 14.08. ab 18 Uhr in der kleinen Jurahalle.
Und wenn ihr euch einmal außerhalb solcher Events treffen wollt, sehr gerne.
Wir haben immer ein offenes Ohr für eure Sorgen, Wünsche und Anregungen. Gerne einfach melden.
Kommunale Eckpunkte
dafür machen wir uns stark
- 1. Soziales Miteinander stärken – niemand bleibt zurück
- 2. Wohnen ist ein Menschenrecht – Spekulation beenden
- 3. Mobilität für alle
- 4. Unser sozialökologische Zuhause mit Zukunft
- 5. Kultur, Bildung und Jugend – Vielfalt ermöglichen
- 6. Wirtschaft für Menschen, nicht umgekehrt
- 7. Demokratie leben – Vielfalt schützen
1. Soziales Miteinander stärken – niemand bleibt zurück
Eine lebenswerte Kommune ist eine soziale Kommune.
- Ausbau von sozialen Treffpunkten und Stadtteil- bzw. Dorfzentren
- Frei- und Schutzräume für Jugendliche: offen, sicher, niedrigschwellig und über die Gemeinden verteilt
- Stärkung von Streetwork, Jugendsozialarbeit, Jugendbüros und Vereinen
- Schnelle, erreichbare Hilfeangebote für Betroffene von Gewalt, Diskriminierung und sozialer Not
- Kostenlose Menstruationsartikel sowie Hygieneangebote in öffentlichen und kommunalen Einrichtungen
- Saubere, barrierefreie öffentliche Toiletten als selbstverständlicher Teil der Daseinsvorsorge
2. Wohnen ist ein Menschenrecht – Spekulation beenden
Bezahlbarer Wohnraum ist die soziale Frage unserer Zeit – auch im Landkreis.
- Kommunen müssen selbst bauen, kaufen und entwickeln
- Leerstand erfassen und aktivieren, Zweckentfremdung unterbinden
- Sozialwohnraumquote bei größeren Bauprojekten
- Grundstücke dürfen kein Spekulationsobjekt sein – kommunale Bodenpolitik stärken
- Umbau leerstehender Gebäude zu Wohnraum, Mehrgenerationenhäusern und sozialen Nutzungen
3. Mobilität für alle
sicher, günstig und klimafreundlich
Mobilität entscheidet über Teilhabe – gerade im ländlichen Raum.
- Bezahlbarer, attraktiver ÖPNV für Stadt und Land
- Feste Haltestellen, flexible Linienführung, kleinere barrierefreie Busse
- Bessere Abend-, Nacht- und Wochenendverbindungen
- Ringlinien und On-Demand-Modelle, angepasst an reale Bedürfnisse
- Durchgängige, sichere Radwege, die nicht dem Autoverkehr geopfert werden
- Verkehrsberuhigung durch bauliche Maßnahmen statt reiner Kontrollen
Mobilität darf nicht vom Geldbeutel oder vom Auto abhängen.
4. Unser sozialökologische Zuhause mit Zukunft
Klimaschutz und Lebensqualität gehören zusammen.
- Konsequente Begrünung von Ortskernen gegen Hitze
- Schwammstadt- und Schwammdorf-Konzepte gegen Starkregen
- Entsiegelung, Bäume, Schatten, Aufenthaltsqualität
- Energieautarke Kommunen durch erneuerbare Energien in Bürgerhand
- Weniger Durchgangsverkehr, mehr Raum für Menschen
Heimat heißt: gut leben – heute und morgen.
5. Kultur, Bildung und Jugend – Vielfalt ermöglichen
Kultur ist kein Luxus, sondern demokratische Infrastruktur.
- Ausbau eines frei zugänglichen Kulturnetzwerks
- Unterstützung von DIY-Kultur, Vereinen und Ehrenamt
- Legale Flächen für Kunst, Graffiti und kreative Nutzung
- Breite Freizeit- und Kulturangebote – auch für Menschen mit wenig Geld
- Moderne, gut ausgestattete Schulen und Horte, langfristig geplant
- Ganztagsangebote sozial gerecht ausbauen
Kultur verbindet – über Generationen hinweg.
6. Wirtschaft für Menschen, nicht umgekehrt
Unsere Kommunen brauchen keine Wachstumsfantasien, sondern Stabilität.
- Fokus auf kleine, regionale und familiengeführte Betriebe
- Handwerk, Dienstleistungen, Reparatur, Pflege und Bildung stärken
- Zukunftsbranchen fördern, die klimaneutral und emissionsarm sind
- Gute Arbeitsbedingungen und soziale Absicherung als Standortfaktor
- Bestehende Flächen besser nutzen statt neue zu versiegeln
Eine starke Wirtschaft braucht starke Menschen.
7. Demokratie leben – Vielfalt schützen
Demokratie beginnt vor der Haustür.
- Stärkung von Nachbarschaften, Initiativen und Beteiligungsformaten
- Klare Haltung gegen Rechtsextremismus, Ausgrenzung und Hass
- Kommunen als Orte der Vielfalt, Offenheit und Solidarität
- Integration gelingt durch Begegnung, Kultur und Teilhabe
Unsere Gemeinden gehören allen, die hier leben.
